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Feuerwehren sind für den Ernstfall gewappnet

Kreisübergreifende Großübung in Elkenroth verlief glatt - Intensive Zusammenarbeit zahlt sich aus

ELKENROTH. Das Szenario klang bedrohlich: "Starke Rauchentwicklung bei der Firma Horczyk, Alsdorfer Weg, in Elkenroth. Möglicherweise befinden sich noch fünf Personen in dem Gebäude." Die  Feuerwehr Elkenroth/Nauroth ist alarmiert, rückt aus und ruft zur Verstärkung noch die benachbarten Wehren Neunkhausen, Weitefeld und Langenbach hinzu. 15 Fahrzeuge und 92 Kräfte sind im Einsatz - allerdings lediglich und zum Glück - nur zu einer Übung.

Die Wehren probten den Ernstfall. Seit einigen Jahren tun sie dies regelmäßig im großen Stil, um eine kreisübergreifende Zusammenarbeit zu pflegen und für den Ernstfall gerüstet zu sein - was sich in der Praxis bereits ausgezahlt hat. Dieses Mal organisierte und leitete die Wehr Elkenroth die Übung auf dem Gelände der Firma Horczyk. Das Szenario war so gewählt, dass viele Einsatzkräfte erforderlich waren: Sie mussten den Großbrand löschen, und weil das Firmengelände weitläufig ist, kamen etliche Atemschutzgeräte zum Einsatz. Völlige Dunkelheit erschwerte die Arbeit der Kräfte, das Gelände musste folglich ausgeleuchtet, die Wasserversorgung für die Löschschläuche über weite Strecken gesichert werden. Die Wehren entlüfteten das Gebäude schließlich gezielt, um den Rettungskräften im Inneren ihre Arbeit zu erleichtern. Ein gemeinsamer massiver Löschangriff über die gesamte Länge des Gebäudekomplexes brachte schließlich den Erfolg. Währenddessen versorgten Helfer des DRK Elkenroth die "Verletzten" medizinisch.

Die Manöverkritik fiel positiv aus: Die Zusammenarbeit verlief reibungslos, und die gestellten Aufgaben wurden effektiv bewältigt. Auch der Wehrleiter und der Fachbereichsleiter der Verbandsgemeinde Gebhardshain überzeugten sich von dem hohen Ausbildungsstand und dem Verlauf der Übung.