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Treue und Einsatzbereitschaft belohnt

Feier 18 Feuerwehrleute erhielten Ehrenzeichen


Altenkirchen. Es gibt Momente, da zählt nur eins: der bedingungslose Einsatz für ein Menschenleben in Gefahr. Die Mitglieder der Feuerwehren im Kreis Altenkirchen sehen in dieser Bereitschaft die Grundlage ihres unerschrockenen Handelns und sind ihrem Ehrenamt gleichzeitig mit großer Leidenschaft verbunden. Im Rahmen einerMit Stolz nahmen 18 Feuerwehrleute jeweils das Ehrenzeichen entgegen. Der Erste Beigeordnete Konrad Schwan (vorne rechts) hielt die Laudatio auf die stets einsatzbereiten Kameraden. Feier im Kreishaus erhielten 18 Mitglieder jeweils das Feuerwehr-Ehrenzeichen und bekamen so die verdiente Anerkennung für ihre langjährige Treue. Die Laudatio hielt der Erste Kreisbeigeordnete Konrad Schwan in Vertretung des erkrankten Landrates Michael Lieber. Schwan lobte das vielseitige Engagement der kreisweiten Einheiten, warf aber auch einen humorvollen Blick zurück auf die Geschichte des Brandschutzes. „Vor 200 Jahren gab es noch keine Kreis-Feuerwehr, sondern nur Feuerwehren im Kreis“, sagte Schwan. Die erste Einheit habe sich erst 1849/50 in Freusburg gegründet, 1900 hätte es schon acht „Brandkorps“ gegeben, später habe die preußische Regierung auch finanzielle Unterstützung gewährt. Mit dem Aufkommen der „Pflichtfeuerwehren“ wäre „die Arbeit dann straffer und wirksamer geworden“. 2015 habe es im Kreis dann 41 Einheiten mit 1300 engagierten Frauen und Männern gegeben. Schwan wies abschließend auf die großen Verdienste in der Jugendausbildung seit 1973 hin und fasste zusammen: „Die Leistungsbereitschaft vieler Feuerwehrleute ist mit Geld nicht aufzuwiegen.“

Das goldene Ehrenzeichen für 45 Jahre Mitgliedschaft erhielt Klaus Kirchhöfer (Weitefeld). Das goldene Ehrenzeichen für 35 Jahre bekamen Jörg Fries (Niederdreisbach), Franz Josef Reinhardt (Neunkirchen), Michael Höfer (Katzwinkel), Volker Hegels (Kirchen), Konrad Jung (Harbach), Detlev Jendrock (Niederfischbach), Martin Rosenbauer und Georg Schäfer (Wallmenroth), Werner Schuhen (Kausen), Alois Mockenhaupt, Rainer Mockenhaupt, Klaus Pfeiffer, Berthold Pfeiffer, Klaus Pfeifer (alle Elkenroth) und Hubertus Schneider (Kausen). Jochen Stinner (Grünebach) freute sich über das Brustabzeichen für sein zehnjähriges Engagement in der Ausbildung, Rudolf Jung (Harbach) wurde mit dem Silbernen Ehrenzeichen am Bande für seinen 15-jährigen Dienst als Kreisausbilder geehrt.

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 19.11.2016
von Julia Hilgeroth-Buchner