Aktuelles

abgesagt: 1. Weitefelder Fußball-Turnier für Hilfsorganisationen

Aufgrund zu weniger Teilnehmermannschaften müssen wir das Turnier leider absagen. Bereits überwiesene Anmeldegebühren werden zurück überwiesen.

Für weitere Fragen: Telefon 0 17 0 / 4 10 99 92 (Philipp Oel), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Feueralarm bei Mubea

Von der Siegener Zeitung am 05.01.2015:

 

Härteofen zu heiß geworden

Daaden. Drei Löschzüge rückten am Montagmittag bei Mubea in Daaden an. Der wichtigste Aspekt: Niemand wurde verletzt.

dach - Der erste Einsatz im neuen Jahr war für die Daadener Feuerwehrleute so etwas wie ein Heimspiel: Nur einen Steinwurf vom Gerätehaus entfernt hatte der Alarm, der die Kameraden gestern Mittag um 12.06 Uhr erreichte, seinen Ursprung: Am Daadener Standort der Firma Mubea hatte ein Härteofen mehr Hitze entwickelt, als er eigentlich sollte.

In sogenannten Mehrzweckkammeröfen werden dort Tellerfedern auf rund 900 Grad erhitzt und anschließend in Öl „abgeschreckt“.

Die Löschanlage des Ofens tat ihren Dienst und flutete die Kammern mit Stickstoff. Nichtsdestotrotz riefen die Mitarbeiter die Feuerwehr. Als die Rettungskräfte eintrafen, war die Produktionshalle bereits evakuiert. „Das hat in gewohnt guter Weise funktioniert“, schätzte Wehrleiter Matthias Theis die Maßnahmen der Belegschaft ein.

Die Feuerwehrleute lüfteten die Halle, kühlten den Ofen und das Hallendach mit Wasser. Dazu war auch das Drehleiterfahrzeug der Betzdorfer Wehrkollegen nötig, die genauso hinzugerufen worden waren wie die Kameraden aus Weitefeld.

Der anfängliche Verdacht, dass eine Lüftungsanlage brennen könnte, erhärtete sich nicht. Trotzdem war die Lage nicht ganz ungefährlich. „Da sind 2500 Liter Öl drin“, sagte Matthias Theis mit Blick auf den Härteofen: „Wir wussten nicht, ob die Dichtung hält.“

Sie hat gehalten. Und somit ging der Zwischenfall am Daadener Mubea-Werk gestern  aus. Wehrleiter Theis: „Es ist niemand zu Schaden gekommen, weder aus der Belegschaft noch aus Reihen der Feuerwehr.“

Herzlich Willkommen, MZF 1!

Gestern, am 17.12.2014, konnten wir nach langem Warten ein neues Fahrzeug in unseren Reihen begrüßen.

Wir haben das alte LF 8 gegen ein brandneues MZF 1 getauscht. Übergeben wurde das Fahrzeug an einige unserer Kameraden bei der Firma Hartmann Spezialkarosserien in Alsfeld. Gegen 17:30 Uhr wurde das Fahrzeug von der restlichen Mannschaft im Weitefelder Feuerwehrhaus herzlich begrüßt.

Mehr Bilder und Infos zum MZF 1 findet ihr auf der Infoseite des Fahrzeugs.

Wie auch schon beim Empfang des LF-KatS wurde auch diesmal die Homepage einer Generalüberholung unterzogen, die allerdings nur das Grundgerüst betrifft und sich nur wenig auf das äußere Erscheinungsbild auswirkt. Sollten sich noch irgendwo tote Links oder Fehler verstecken, könnt uns das über das Kontaktformular mitteilen.

 

 

Der Weitefelder Löschzug unterstützt Ina Tessmann mit Geld

 

Spende. Erlös aus Dönerverkauf und Schrottsammelaktion in Höhe von 1 500 Euro überreicht – Hälfte geht an die Unnauer Patenschaft


M Weitefeld. Der Weitefelder Löschzug überreichte der Unnauer Patenschaft einen Scheck über 1500 Euro. Das Geld stammt aus dem Erlös des Dönerverkaufs auf dem Weitefelder Weihnachtsmarkt 2013 und der Schrottsammelaktion im April dieses Jahres. Zunächst wusste man bei der FeuerwehrDer Weitefelder Löschzug überreichte der Unnauer Patenschaft einen Scheck in Höhe von 1500 Euro. Weitefeld nicht, wohin das Geld gehen solle, doch dann erschien Ende Oktober der RZ-Artikel „Abiturienten helfen Schülerin im Wachkoma“. „Da waren wir uns alle einig, dass Ina Tessmann das Geld erhalten sollte. Ihr Schicksal riss uns wahrlich den Boden unter den Füßen weg, immerhin könnte es jedem von uns morgen gleichermaßen passieren“, erklärte Wehrführer Jörg Hölzemann.

Ina Tessmann aus Mudenbach liegt seit einer vermeintlichen Routineoperation am Blinddarm im Wachkoma. Die Sauerstoffzufuhr war 20 Minuten unterbrochen und führte zu schweren Hirnschäden. Das 13. Schuljahr der Abi-Aktion 2015 des Marienstätter Gymnasiums sammelt für seine ehemalige Mitschülerin Geld und macht damit auf ihr Schicksal aufmerksam. Die Hälfte der 1500-Euro-Spende soll an Ina gehen, die andere Hälfte an die Unnauer Patenschaft. Das Geld für Ina wird für den Aufenthalt in einer Spezialklinik verwendet werden, die die Familie dreimal pro Jahr besucht.

Die Feuerwehr Weitefeld wird auch beim Weihnachtsmarkt am 29. November dabei sein.

Wer Ina Tessmann helfen, oder die Unnauer Patenschaft unterstützen möchte: E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 20.11.2014 (Sabrina Fuchs)

 

 

24 Stunden Spaß und Action bei der Probe

 

Berufsfeuerwehrtag. Daadener Jugendwehr im Einsatz

M Daaden. 24 Stunden Spaß und Action hatte die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden bei ihrem Berufsfeuerwehrtag in Weitefeld. Das Betreuerteam um den Verbandsgemeindejugendfeuerwehrwart Björn Huhn hatte sich für die 24 Nachwuchsbrandschützer viele realitätsnahe Szenarien ausgedacht. So musste noch am Vormittag ein „Flächenbrand“ in Oberdreisbach bekämpft werden. Zum Mittagessen fand man sich wieder am Gerätehaus in Weitefeld ein. Dort hatten die Kameraden zur Stärkung Döner zubereitet.Auch ein Feuer bei einem Gewerbebetrieb musste bei der Übung von der Daadener Jugendwehr gelöscht werden.

Die Weitefelder Grundschule geriet am frühen Nachmittag in „Brand“. Hier galt es, nicht nur einen „Kellerbrand“ zu bekämpfen, sondern auch vier im Gebäude vermisste Schüler zu retten. Zur Unterstützung eilte der Feuerwehrnachwuchs aus Elkenroth zur Einsatzstelle. Auch Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler und Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Hain waren vor Ort, die das gezeigte Können bestaunten und die Jugendlichen lobten.

Vor dem Abendessen wurde zu einem „Feuer“ im Gewerbegebiet in Friedewald alarmiert. Die aktiven Kameraden des Löschzuges Friedewald hatten ein Holzfeuer für die Jugendlichen entzündet und stellten gleichzeitig auch den Brandschutz sicher. Kurz darauf musste auf das Gelände der Firma WEW ausgerückt werden, wo ein „Chemikalienfass leckgeschlagen“ war. Dieses wurde professionell abgedichtet, der Brandschutz mit Schaumrohr und Pulverlöscher wurden sichergestellt.

Anschließend fand man sich am Lagerfeuer neben dem Feuerwehrhaus ein und genoss den warmen Sommerabend. Doch die Ruhe währte nicht lange: kurz nach dem Schlafengehen musste ein „Vermisster“ im Ortsbereich gesucht werden, wenige Stunden später „befreite“ man eine Person unter einem Pkw.

Der Berufsfeuerwehrtag endete tags darauf mit einem gemeinsamen Frühstück. Hierbei bedankte sich Jugendwart Björn Huhn bei seinem Betreuerteam und den Jugendlichen für den Einsatz, aber auch bei den aktiven Kameraden und den ortsansässigen Firmen für ihre Unterstützung.

 


Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 05.08.2014 

Carport krachte zusammen - Zwei verletzte

Bericht aus dem AK-Kurier vom 10.06.2014:

Schwer verletzt wurde ein 27-Jähriger Mann aus den Trümmern des eingestürzten Carports in Friedewald gerettet, ein fünfjähriges Kind wurde leicht verletzt. Am Dienstag, 10. Juni, wollte der Hauseigentümer sein in Eigenregie gebautes Massivholzcarport ausrichten. Die Konstruktion brach zusammen.

2014-06-11-carportakFriedewald. Am Dienstag, 10. Juni, gegen 15:35 Uhr wurde die Polizei Betzdorf darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Carport in Friedewald, In der Borngasse, zusammengestürzt sei und dabei zwei Personen verletzt wurden.


Nach ersten Ermittlungen vor Ort ergab sich folgendes Bild:
Der 27-jährige Hauseigentümer hatte in eigener Regie ein Carport aus Massivholz auf seinem Grundstück errichtet. Als er dieses ausrichten wollte, geriet die Konstruktion ins Wanken und stürzte zusammen. Dabei wurde der Wohnungseigentümer selbst schwer verletzt und sein in der Nähe befindliches fünfjähriges Kind leicht verletzt.

Seine Frau, die sich ebenfalls in der Nähe befand, blieb unverletzt.

Am Carport entstand ein Totalschaden, der sich auf etwa 5000 Euro beläuft.

An den Rettungsmaßnahmen waren das DRK sowie die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr beteiligt. Der ADAC-Rettungshubschrauber flog den schwer verletzten Mann in eine Klinik.

Mehr Infos und Bilder auf AK-Kurier.de

Fotos: Ralf Steube

Unfall bei Weitefeld - Eingeklemmte Person befreit

Artikel der Siegener Zeitung vom 23.03.2014:

Weitefeld. Feuerwehr eilte mit schwerem Gerät zur Hilfe.

Im Bereich des Weitefelder Gewerbegebiets „Am Hochbehälter“ kam es am Samstag zu einem Unfall. Die Feuerwehr kam zur Hilfe. Foto: Feuerwehr

sz - In seinem Kleinlaster eingeklemmt wurde am Samstagnachmittag gegen 16.45 Uhr ein Mann bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 111 in Höhe des Weitefelder Gewerbegebiets „Am Hochbehälter“. Der Transporter kollidierte mit einem Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinlaster in eine Böschung gedrückt. Das Führerhaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Feuerwehren aus Weitefeld und Daaden eilten mit insgesamt 22 Mann herbei und setzten ein hydraulisches Rettungsgerät ein, um den Mann zu befreien. Während der Rettungsaktion wurde der Verletzte durch den Rettungsdienst des DRK, der mit den Rettungswagen Bad Marienberg und dem Rettungswagen und einem Notarzt aus Kirchen vor Ort war, versorgt, meldet die Feuerwehr.

Jahresdienstveranstaltung. Schneider: Schelte an der Bima

 

Diensttreffen. VG-Chef: Verantwortung für Stegskopf liegt im Ernstfall nicht bei Daadens Feuerwehr


M Niederdreisbach. Bei der Dienstveranstaltung der Verbandsgemeindefeuerwehr Daaden gab es am Samstag vonBei der Verbandsgemeindefeuerwehr Daaden nahmen Bürgermeister Wolfgang Schneider (hintere Reihe 2. v. links) und Wehrleiter Matthias Theis (mittlere Reihe links) zahlreiche Ehrungen vor. Auch Kreisfeuerwehrinspekteur Eckhard Müller (hinten links) gratulierte den Geehrten. Bürgermeister Wolfgang Schneider Lob für die VG-Feuerwehr – und Schelte für die Stegskopf-Verantwortlichen. Denn zum Brandschutz auf dem Stegskopfs musste Schneider den Floriansjüngern mitteilen, dass sie dort nicht mehr verantwortlich sind. „Seit gut zwei Jahren haben wir einen Kampf um den Stegskopf geführt. Die Feuerwehr war schnell und aktiv in Überlegungen, was getan werden muss, wenn die Bundeswehr nicht mehr da ist.“

Da die Feuerwehr in ihrem Ausrückebereich gewährleisten muss, in einer Frist von höchstens acht Minuten am Einsatzort zu sein, hätten die Daadener Wehrleute, so Schneider, intensiv überlegt, wie sie auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zurecht und im Ernstfall zu den Gebäuden kommen, wenn dort keine Feuerwehrleute der Bundeswehr und Menschen mit Ortskenntnis mehr sind und wenn im Winter niemand Schnee und Eis räumt. Der Eigentümer des Stegskopfs, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), habe derweil wissen lassen, derlei Zuständigkeiten seien ihm egal. Dies kritisiert Schneider: „Wir gehen nicht sorglos damit um. Wir wollten geklärt haben, wer verantwortlich ist. Das ist in Mainz geklärt worden. Und man hat uns den Rücken gestärkt.“ Der Objektschutz sei ganz klar Sache des Eigentümers, mithin sei die BImA auch fürs Schneeräumen zuständig. Der ganze BImA-Besitz gehöre zum Außenbereich der VG Daaden und müsse von der VG-Wehr nicht in acht Minuten erreicht werden können. Schneider: „Wenn da was sein sollte, liebe Feuerwehrleute, seid ihr 'raus. Die Verantwortung ist nicht bei uns. Das sage ich ganz deutlich.“

Etliche Bestellungen, Beförderungen sowie Ver- und Entpflichtungen nahmen Bürgermeister Wolfgang Schneider (hinten rechts) und Wehrleiter Matthias Theis (vorne rechts) bei der Verbandsgemeinde-Feuerwehr Daaden vor.Dass die VG-Wehr im Notfall helfend einspringe, sei indes klar. Kreisfeuerwehrinspekteur Eckhard Müller äußerte sich auch zur Sache: „Der Stegskopf wird die Struktur der Feuerwehr verändern. Der Bund aber sagt: Lass die mal machen.“ Und er kritisierte, dass der Bund nun, was er dort in kurzer Zeit für viel Geld errichtet habe, jetzt ausverkaufe: „Unmöglich, wie der Bund mit dem Geld ast – und wir müssen nach unten verantworten, mit wenig Geld auszukommen.“ So hätten die Feuerwehrfahrzeuge eine Einsatzzeit von 25 bis 30 Jahren. Gute Pflege sei bei der Feuerwehr selbstverständlich. Aber es stünden noch einige Fahrzeuganschaffungen oder Ersatzbeschaffungen an. Der Stegskopf werde auch Einfluss auf die Ausrückebelastung und -bereiche der VG-Wehr haben. Da könne man von der guten Zusammenarbeit mit Herdorf jetzt nur profitieren.

Zur Eingliederung der Stadt Herdorf in die VG Daaden – wogegen beide Kommunen den Klageweg beschreiten – und möglichen Auswirkungen der vom Land diktierten Gründung der neuen VG aufs Feuerwehrwesen hatte Schneider zuvor erklärt: „Fakt ist, dass wir ab 1. Juli mit Herdorf gemeinsam aktiv sind, aber das Ganze steht unter momentaner Übergangszeit.“ Der Bereich Brandschutz falle unter die zusammenzubringenden Notwendigkeiten, aber es werde nur soviel unternommen, dass – sollte das Fusionsgesetz für verfassungswidrig erklärt werden – das Rad nur wieder soviel zurückgedreht werden müsste. Vor einem drei viertel Jahr sei indes kein Richterspruch zu erwarten, so Schneider: „In den nächsten Monaten wird sich grundsätzlich an der Feuerwehr nichts verändern. Wir arbeiten nur ab, was der Haushalt vorsieht, und so wird es auch Herdorf sehen.“

Er denke, dass alles bleiben werde wie es ist, auch die drei Feuerwehrstandorte in Herdorf und die fünf in der VG Daaden. Mit acht Feuerwehreinheiten in der neuen VG Herdorf-Daaden, so KFI Müller, sei man von der Größe her im Kreis an zweiter Stelle.

 

Bürgermeister Wolfgang Schneider rief den Leuten der Verbandsgemeinde-Feuerwehr Daaden am Samstag bei der Dienstveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Niederdreisbach zu: „Stellvertretend fürs ganze Daadener Land bin ich stolz auf euch und sage danke!“+ Wehrleiter Matthias Theis hatte soeben von der Wehr, die 132 Aktive in fünf Löschzügen hat, einen beeindruckenden Bericht über das Jahr 2013 gegeben: Bei 45 Einsätzen (25 Brände, 19 technische Hilfeleistungen, ein Fehlalarm) leisteten 512 Kräfte Dienst. Er verzichtete darauf, die Einsatzstunden der Einzelnen zu addieren, da noch zig ungezählte Stunden bei Übungen, Ausbildungen, Wartungs-, Pflege- und Brandschützer-Präventionsarbeit dazuzurechnen wären.

Die qualifizierte Ausbildung müsse ständig aufgefrischt werden. Etliche Feuerwehrleute haben auch wieder an Kreisausbildungen und Fortbildungen der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule teilgenommen – alle erfolgreich. Auch drei neue Ausbildungen würden genutzt und bedeuteten zusätzlichen Zeitaufwand.

Entgegen dem Trend andernorts habe man sehr motivierte Leute. Rainer Schnell und Heiko Weyand haben zudem beim Landesfeuerwehrverband die neue Ausbildung als Ausbilder für den Feuerwehrauto-Führerschein gemacht und damit Vorreiterfunktion übernommen.

Unter den 45 Einsatzfällen (Schadenshöhe 360 100 Euro) waren auch zwei Wohnhausbrände (Schadenshöhe 262 000 Euro). Bei einem Einsatz wurde eine Person vor dem Ertrinken gerettet, beim Gabelstaplerunfall in Herdorf wurden bei drei weiteren Personen schwere Unfallschäden abgewendet.

Weiter positiv war auch die Entwicklung der Jugendfeuerwehr der VG Daaden, die aus 33 Mitgliedern besteht. Sechs junge Wehrleute schafften die Jugendflamme Stufe I und ein Teilnehmer die Stufe II. Dank galt VG-Jugendfeuerwehrwart Björn Huhn und seiner Truppe für die geleistete Arbeit.

Außerdem hat die VG-Wehr 47 Alterskameraden. Theis dankte allen: „Es hat mir als Wehrleiter viel Spaß gemacht, mit euch zu arbeiten.“ Die Familienangehörigen packten bei Festen auch stets mit an. Die Verwaltung habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Wehr, und mit Bürgermeister Schneider erlebe man eine positive Zusammenarbeit.

Schneider betonte, dass die Feuerwehr über den Dienst hinaus engagiert sei: „Wenn irgendwo in der VG etwas im dörflichen Leben ansteht, geht nichts ohne die ehrenamtliche Hilfe der Feuerwehr. Sie ist immer erster Mann an der Spritze.“ Diese Leistung bedürfe indes politischer Unterstützung. Er spüre auch in den Gremien der VG Verständnis, was die Wünsche der Wehr betrifft, und bei dieser Vernunft und Besonnenheit: „Ich bin stolz, was wir miteinander erreichen.“ Die VG sei bemüht, die Ausstattung zu halten, und Schneider hofft auch, dass der Feuerwehrgeist weiter miteinander gepflegt wird.

Kreisfeuerwehrinspekteur Eckhard Müller dankte der VG-Feuerwehr Daaden für ein immer gutes Verhältnis zum Kreis. Was die Ausstattung betrifft, sei es nicht überall im Kreis so, dass die Wünsche wie hier immer abgewickelt werden, meinte er. „Ihr ward immer bescheiden.“ In absehbarer Zeit kommen drei benötigte Wagen, die insgesamt 521 000 Euro kosten: Das Mehrzweckfahrzeug für den LZ II ist schon bestellt, den Auftrag für das mittlere Löschfahrzeug, für den LZ V, vergibt der VG-Rat im Mai, und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für den LZ II wird Jahr 2015 ausgeschrieben, wie Kreisfeuerwehrinspekteur Eckhard Müller ankündigte.

Ehrungen für hochverdiente Ehrenamtler

Auch Ehrungen wurden bei der Jahresdienstbesprechung im Dorfgemeinschaftshaus Niederdreisbach bei den Löschzügen Daaden (LZ I), Weitefeld (LZ II), Derschen/Emmerzhausen/Mauden (LZ III), Friedewald/Nisterberg (LZ IV) und Niederdreisbach/Schutzbach (LZ V) vorgenommen. Das Silberne Feuerwehrehrenzeichen erhielten: Michael Dormann, Markus Haubrich (beide LZ I), Rainer Schnell (LZ V) und Heiko Stühn (LZ II). Die Ehrenurkunde für 35 Jahre Feuerwehr: Karlheinz Daub, Carsten Müller (beide LZ V) und Martin Schmidt (LZ II). Das goldene Leistungsabzeichen Rheinland-Pfalz: Hermann-Josef Schuster, Stephanie Schuster, Oliver Schmitt, Alexander Schwarz, Markus Hees und Thomas Ippach (alle LZ III). Das bronzene Leistungsabzeichen RLP: Angelina Schwarz und Wanthani Waiyakan (beide LZ III).


Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 17. und 18.03.2014 (Eva-Maria Stettner)

Feuerwehren arbeiten bestens zusammen

 

Ehrenamt. Großübung in Elkenroth absolviert

M Elkenroth. „Starke Rauchentwicklung auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Gerhard Pfeiffer, Weitefelder Straße 10 in Elkenroth.“ So lautete der Funkspruch, der die Männer der Feuerwehr Elkenroth/Nauroth abends überraschte. Vor Ort fanden die Wehrleute des Löschzugs Elkenroth ein Lagebild vor, das einen massiven Löschangriff sowie die Abschirmung mehrerer angrenzender Hallen und Gebäude erforderte. Zudem erhielten die Einsatzkräfte dieDie freiwilligen Feuerwehren zeigten auch bei der Übung in der Dunkelheit von Elkenroth, dass sie sehr gut harmonieren. Information, dass sich vermutlich noch einige Personen in einer Halle unterhalb Tenne befinden könnten, in der der Brand ausgebrochen sei. Aufgrund der Größe des betroffenen Objektes sowie wegen der großen Anzahl von Atemschutzgeräteträgern, die für die vorzunehmenden Rettungsmaßnahmen erforderlich waren, veranlassten die Verantwortlichen der Elkenrother Wehr umgehend die Nachalarmierung der Feuerwehren Neunkhausen, Weitefeld und Langenbach.

Im Anschluss leiteten die Aktiven aus Elkenroth erste Maßnahmen zur Menschenrettung ein und begannen mit der Brandbekämpfung. Die zur Mithilfe angeforderten Einheiten erhielten bereits auf ihrer Anfahrt Informationen per Funk. Ferner wurden sie beim Eintreffen von ortskundigen Feuerwehrleuten eingewiesen beziehungsweise zu ihrem Einsatzort begleitet und nochmals über ihre Aufgaben informiert. So wurde sichergestellt, dass sich die Nachbarfeuerwehren schnell in das Einsatzgeschehen einfügten. Den Vorteil der Ortskenntnis machte sich Feuerwehr Elkenroth auch beim Einsatz der Atemschutztrupps aus den verschiedenen Feuerwehren zunutze. Die Arbeit der eingesetzten Atemschutzgeräteträger im Innenangriff wurde dabei durch die völlige Verqualmung, absolute Dunkelheit sowie in Stallungsgebäuden übliche bauliche Hindernisse erschwert.

Doch auch die Lage der im Außenbereich eingesetzten Feuerwehrleute aus Weitefeld und Neunkhausen erhielt zusätzliche Brisanz. Denn dort mussten eine großflächige Fotovoltaikanlage sowie das Vieh in den Hallen bei der Bewältigung der Aufgaben berücksichtigt werden.

Darüber hinaus musste Wasser zusätzlich aus einem weiter entfernten Weiher entnommen werden. Aufgrund ihrer speziellen Ausrüstung übernahm die Feuerwehr Langenbach diese Aufgabe. Nachdem die Atemschutztrupps alle vermissten Personen aus den Gebäuden gerettet und den Rauch mittels einer adäquaten Einsatzstellenbelüftung aus dem Gebäudeinneren abgeführt hatten, konnten auch die im Außenbereich durchgeführten Einsatzmaßnahmen eingestellt und das Übungsgeschehen beendet werden.

Aufgrund der reibungslosen Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren sowie der effizienten und effektiven Aufgabenbewältigung waren im Anschluss alle mit dem guten Verlauf der mit einigen Schwierigkeiten verbundenen Großübung zufrieden. Bereits seit einigen Jahren verfolgen die Feuerwehren Elkenroth, Neunkhausen, Weitefeld und Langenbach das Konzept gemeinsamer Einsatz-übungen über Verbandsgemeinde- und Kreisgrenzen hinaus, um die Zusammenarbeit zwischen den benachbarten Einheiten zu pflegen und so für den Ernstfall gewappnet zu sein. Zumal sich dies bei gemeinsamen Einsätzen bereits ausgezahlt hat.

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 25.10.2013

 

Weitefelder Bayern feiern standesgemäß in Lederhosen und Dirndl

 

Dorfleben: Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr hatte zum zünftigen Oktoberfest ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen


M Weitefeld. Ein voller Erfolg war es, das zweite Oktoberfest des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr in Weitefeld – darin sind sich alle einig. Über den Abend verteilt, so schätzt Jörg Hölzemann, der zugleich Wehrführer undNicht ganz so groß wie in München, aber trotzdem oho: Beim Oktoberfest des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Weitefeld herrschte beste Stimmung. Rund 400 Besucher waren gekommen. Vorsitzender des Fördervereins ist, kamen 350 bis 400 Gäste, um gemütliche und lustige Stunden zu verbringen. „Es waren unglaublich viele in Lederhosen oder Dirndl gekleidet“, freut sich Hölzemann. „Ich bin absolut begeistert.“

Nicht zuletzt hat auch das günstige Datum die Besucherzahl nach oben schnellen lassen. „Eigentlich hatten wir das Oktoberfest für den zweiten Samstag im Oktober geplant. Da sind aber viele in den Ferien und können nicht. Daher haben wir kurzfristig umdisponiert und legten das Fest auf den Monatsbeginn“, erklärt Hölzemann. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Das Fest untermauere, so der Wehrführer weiter, dass die Feuerwehr nicht nur Feuer bekämpfen, sondern auch etwas für die Gemeinde tun kann. „Wir haben aus den Fehlern des vergangenen Jahres gelernt“, sagt Hölzemann und deutet auf das Essen, das 2012 draußen gekocht und kalt hereingebracht wurde.

Dieses Jahr kochte man im Schulungsraum. Neben Backschinken, Fleischkäse, Klößen und Kraut gab es auch FeuerwehrsBurger, die großen Absatz fanden. Nach der Musikkapelle aus Neuhochstein-Schönberg, die mit 30 Mann vor Ort war, legte Stephan Frisch, der feuerwehreigene Discjockey, auf. Beim Fassanstich gab es eine kleine, lustige Panne, als Verbandsgemeinde-Chef Wolfgang Schneider der Holzhammerkopf vom Stiel fiel. Insgesamt waren rund 30 Wehrleute, Feuerwehrfrauen und Alterskameraden an diesem Abend im Einsatz.

Am 7. November organisiert die Feuerwehr den Martinsumzug ab 17.30 Uhr von der Grundschule Weitefeld aus. Veranstalter ist die Ortsgemeinde.

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 7.10.2013
von Sabrina Fuchs