Aktuelles

Fahrerin verliert die Kontrolle über ihr Fahrzeug

 

M Daaden. Eine 50-Jährige ist gestern gegen 9.30 Uhr bei einem Unfall in der Denkmalstraße in Daaden verletzt Fahrerin verliert die Kontrolle über ihr Fahrzeugworden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Frau mit ihrem Kleinwagen ein geparktes Auto touchiert. Der Wagen prallte dann gegen eine Hauswand, geriet ins Schleudern und blieb auf dem Dach liegen. Zunächst ging man davon aus, dass die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sei. Allerdings konnte sie durch den zuerst eingetroffenen Rettungsdienst aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Die Feuerwehr stellte das Auto wieder auf die Räder und streute ausgelaufene Betriebsmittel ab. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Daaden und Weitefeld mit 20 Einsatzkräften sowie die Polizei Betzdorf und das DRK.

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 19.9.2012

Feuerwehr hilft einer Schule in Ruanda

 

Soziales Weitefelder Löschzug spendet rund 600 Euro an die Meutsch-Stiftung Fly & Help


M Weitefeld. Dass in Ruanda hundert Kinder mehr in die Schule gehen können, verdanken sie der FreiwilligenDank des Engagements der Freiwilligen Feuerwehr Weitefeld können in Ruanda hundert Kinder mehr eine Schule besuchen. Reiner Meutsch (2. von rechts) bedankt sich bei Jörg Hölzemann, Christoph Flug und Kay Kirchhöfer (von links). Feuerwehr Weitefeld. Der Löschzug spendet an die Hilfsorganistion Fly & Help rund 600 Euro. Der Chef persönlich, Reiner Meutsch, nahm den Scheck am Mittwochabend im Gerätehaus entgegen und bedankte sich stellvertretend bei Wehrführer Jörg Hölzemann, Kay Kirchhöfer, Kassierer des Fördervereins, sowie dem Schriftführer Christoph Flug.

Die Spende ist ein Teilerlös, den die Wehr mit Hubschrauberrundflügen für die Besucher am Tag der offenen Tür Mitte Juni eingenommen hat. Dieses Event hatte ihnen Meutsch vermittelt, als Dankeschön für eine vorausgegangene Spende von rund 1200 Euro aus dem Erlös eines Kalenderverkaufs. Der Initiator von Fly & Help hatte eine Informationsbroschüre über die Arbeit seiner Stiftung mitgebracht. Dort sind alle derzeit laufenden Projekte aufgeführt, unter anderem auch der Ausbau der Grundschule Gitwe im Süden Ruandas. Im Umkreis von sechs Kilometern kommen derzeit täglich 950 Mädchen und Jungen zum Unterricht.

Dank der Spende aus Weitefeld werden es künftig hundert Kinder mehr sein. Meutsch betont die Notwendigkeit: „Wir sind auf diese Hilfen von außen angewiesen.“ Er freut sich, dass Fly & Help in der Region auf positive Resonanz stößt: „Zwei Drittel unserer Spendengelder kommen aus dem Westerwald.“ Im kommenden Jahr plant die Organisation acht Schulneubauten in Ruanda, Äthiopien, Myanmar, Brasilien und Papua Neuguinea. „Hundert Schulen habe ich mir zum Lebensziel gesetzt“, sagt Meutsch. Er versucht, bei der Einweihung jeder neuen Schule am Ort zu sein. Neue Projekte würden vom Kuratorium der Stiftung sorgfältig ausgewählt. Wichtig sei die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern am Ort wie beispielsweise der Welthungerhilfe. „Wir müssen uns sicher sein“, sagt Meutsch.

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 14.9.2012 (Claudia Geimer)

Im Jahr 2002 Hochwasserhilfe an der Oder geleistet

Feuerwehr Noch heute private Kontakte nach Friedersdorf

M Weitefeld/Daaden. Zehn Jahre ist die große Flut an der Oder her. Im Einsatz waren damals auch viele Wehrleute,Vor zehn Jahren waren Feuerwehrleute aus der VG Daaden beim Oder-Hochwasser im Einsatz. Weitere Wehren aus dem Kreis, DRK und THW waren dort ebenso aktiv im Hilfseinsatz. DRK und THW aus dem Kreis Altenkirchen. Vor fünf Wochen war Klaus Weinbrenner, stellvertretender Wehrführer der Weitefelder Feuerwehr, noch einmal privat in Friedersdorf bei Bitterfeld. Da sah er auch die Straße wieder, die damals von der Flut zerstört worden war. Diese Straße ist inzwischen komplett erneuert.

Nach dem Einsatz an der Oder gab es den ein oder anderen Kontakt zwischen den Feuerwehren. Doch das sei heute spärlicher geworden und finde auf privater Ebene statt. So ist es bei Weinbrenner, der Motorräder restauriert und so oft zu Oldtimertreffen unterwegs ist – vor wenigen Wochen im Raum Bitterfeld. Dabei schaute er auch in Friedersdorf vorbei. Eventuell kommen auch Menschen aus der Hochwasserregion zum Oktoberfest am 13. Oktober nach Weitefeld.

Es war vor zehn Jahren, da starteten am 21. Oktober nachts um 3 Uhr 25 Feuerwehrmänner aus allen fünf Löschzügen der Verbandsgemeinde Daaden ins Hochwasser-Katastrophengebiet. Sie sollten in Friedersdorf bei Bitterfeld helfen. Dort gab es mehrere Deichbrüche, der Strom war ausgefallen, die Telefone tot, die Bürger wurden in Turnhallen gebracht. Spontan entschlossen sich die Daadener Floriansjünger zur Hilfe und bepackten fünf Fahrzeuge. An Bord: Tauchpumpen, Tragkraftspritzen, Atemfilter zum Schutz gegen Krankheitserreger bei der Schlammbeseitigung, Hochwasserausrüstung und Beleuchtungsmaterial. Außerdem dabei: 20 Feldbetten des DRK Daaden. an

 Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 18.8.2012

  

Das Tagebuch zu unserem Hochwasser-Einsatz 2002 in Bitterfeld findet man hier 

 

Einsatz mit 170 Helfern aus der Region

 

Feuerwehr Bei einer Großübung in Weitefeld zeigten Einsatzkräfte aus Daaden, Betzdorf, Herdorf und Elkenroth ihr Können

M Weitefeld. „Brand bei der Firma Reifen-Höfer in Weitefeld!“ Mit diesen Worten wurden am Samstag um 14.30 UhrIm Ernstfall wäre alles gut gegangen – zehn Verletzte befreiten die Einsatzkräfte der Daadener VG Feuerwehr und die Teileinheiten aus Herdorf und Betzdorf aus der verqualmten Halle. der Löschzug Weitefeld und das Unterstützungs-Tanklöschfahrzeug aus Daaden alarmiert. Sofort rücken auch der Einsatzleitwagen und das Deutsche Rote Kreuz Daaden aus. Als die Einsatzkräfte eintreffen, stehen bereits dicke Rauchschwaden in der Werkstatthalle der Reifenfirma. Schweißarbeiten an einem Auto haben hier ein Feuer ausgelöst, das sich rasch ausgebreitet hat. Personen mit Brandverletzungen, offenen Brüchen sowie schweren Verletzungen im Kopf- und Bauchbereich taumeln aus der Halle oder liegen, zum Teil bewusstlos, noch im verqualmten Innern des Gebäudes – zum Glück alles nur Übung.

Insgesamt zehn Personen aus den eigenen Reihen hatte die DRK-Ortsvereine Daaden, Elkenroth und Herdorf unter der Leitung von Christoph Ebener vorab mit täuschend echten Wunden versehen, damit sie gerettet und medizinisch versorgt werden können. Bei dieser Großübung, die in diesem Ausmaß nur einmal jährlich stattfindet, sollten die Führungsstrukturen sowie das Funkkonzept der VG-Feuerwehr Daaden getestet werden. Außerdem sollte die Zusammenarbeit der Daadener Einheiten mit den benachbarten Feuerwehren und der schnellen Einsatzgruppe (SEG) des DRK für den Ernstfall geprüft werden. Schnell wurde Verstärkung gerufen, sodass insgesamt 24 Fahrzeuge und rund 170 Personen beteiligt waren – darunter auch Fahrzeuge aus Herdorf mit einem 2000 Meter langen Schlauch sowie die Drehleiter mit Korb der Betzdorfer Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte mussten Menschen retten, die Verletzten versorgen und den Brand bekämpfen. Dazu hatten sich zwei Gruppen gebildet: Die Brandbekämpfung übernahmen Weitefeld, Daaden und Betzdorf unter der Leitung vom Markus Haubrich. Um die Wasserversorgung kümmerten sich Herdorf, Friedewald, Derschen und Niederdreisbach unter Leitung von Maik Braun, Maik Heuchel, Michael Klein und Oliver Pfeifer. Hier ging es vor allem darum, die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke sicher zu stellen. „Im Ernstfall wären alle Tanklöschfahrzeuge zusammengezogen worden“, erklärt der stellvertretende Wehrleiter der VG Daaden, André Fries, „nur heute nicht, weil wir wissen wollten, wie wir mit einer langen Wasserförderung zurechtkommen und wie lange das dauert.“

Der Wehrleiter der freiwilligen Feuerwehr Daaden, Matthias Theis, zeigte sich trotz kleineren Schwachstellen am Ende der eineinhalbstündigen Übung zufrieden. „Am Anfang hatten wir ein Kräftedefizit, da sich die Einsatzkräfte auf die Verletzten konzentriert haben“, so Theis, „daher war kaum Personal für die Wasserversorgung da. Aber im Rahmen der Umstände war das die richtige Entscheidung.“

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 30.7.2012 (Verena Hallermann)

 

Alarmübung in der VG Daaden

Zwei leicht verletzte Personen berichteten den Feuerwehrleuten von weiteren Opfern. Fotos: annaUnerwartet, einem realen Einsatz gleich, erhielten die Feuerwehrkräfte der Verbandsgemeinde Daaden am frühen Samstagnachmittag, 28. Juli 2012, eine Alarmierung. Die Durchsage lautete: „F3 – Brand bei der Firma Reifen Höfer in Weitefeld, Am Hochbehälter, mehrere Personen im Gebäude“ Neben dem zuständigen Löschzug Weitefeld rückte auch das Unterstützungs-Tanklöschfahrzeug Daaden und der ELW Daaden zum Einsatzort aus.

 

Weitefeld. Dort eingetroffen, stellte sich den Helfern folgendes Übungsszenario dar: In der Werkstatthalle der Firma Reifen Höfer war bei Schweißarbeiten an einem Pkw ein Feuer ausgebrochen, das sich sehr schnell auf große Teile der Halle ausbreitete. Es befanden sich noch mehrere Mitarbeiter und Kunden in dem Gebäude und auf dem Gelände. Durch die starke Rauchentwicklung war den Verletzten der Fluchtweg versperrt. Nur einige leichter verletzte Personen hatten sich ins Freie retten können und kamen den Feuerwehrleuten hilfesuchend entgegen.

Auch das DRK Daaden wurde alarmiert, vor Ort erkannten die Helfer sofort die Notwendigkeit der Nachalarmierung weiterer Löschzüge und forderten alle fünf Löschzüge der Verbandsgemeinde an.

Auch der Löschzug der Stadt Herdorf sowie der LZ Sassenroth wurden alarmiert, ebenso Betzdorf mit der Drehleiter und die DRK Einheiten aus Elkenroth und Herdorf. Die zuerst eingetroffenen Wehrleute bauten sogleich eine Wasserversorgung aus ihren Löschfahrzeugen auf umso in das Gebäude vordringen zu können um die Verletzten zu bergen.

Insgesamt waren zehn Personen zu Schaden gekommen, wovon sechs durch die Wehrleute aus dem Gebäude geholt werden mussten. Die völlig verqualmte Halle machte das Auffinden der Verletzten nicht gerade leicht. Außerdem waren einige ohne Bewusstsein. Es dauerte nicht lange, und die beiden Tanklastwagen waren leer, die Brandbekämpfung erst einmal unterbrochen. Ein nahe dem Firmengelände befindlicher Hydrant war zu Übungszwecken, defekt geschrieben worden. Somit musste die weitere Wasserversorgung aus einer Entfernung von etwa 200 Metern von einem anderen Hydranten aus aufgebaut werden. Hier kam nun die Feuerwehr Herdorf ins Spiel, die auf ihrem MZF 3 2000 Meter Schlauch zur Verfügung hat. Der Aufbau über eine solche Strecke benötigt natürlich auch einiges an Zeit. Genau das aber war in erster Linie Sinn und Zweck der Übung. Herauszufinden, wie das Zusammenspiel der Helfer klappte und wie viel Zeit zum Aufbau der Wasserversorgung benötigt wurde.

Unweit des Einsatzortes steht zwar der Hochbehälter, mit einem Fassungsvermögen von 750 Kubikmeter Wasser, doch in dem wird das Trinkwasser für Weitefeld und Friedewald bevorratet. Das soll natürlich möglichst nicht als Löschwasser verwendet werden. Im Notfall, so berichtete Wehrleiter Matthias Theis, müsse man alle Tanklöschfahrzeuge vor Ort zusammen ziehen, außerdem erhielte man auch Unterstützung von der Feuerwehr des Truppenübungsplatzes. Nach kurzer Zeit stand die Wasserversorgung wieder und der Löschangriff konnte von allen Seiten auf das Gebäude erfolgen. Derweil bargen die Atemschutzträger der Reihe nach einen Verletzten nach dem anderen aus der Halle. Darunter waren sehr schwer Verletzte, mit offenen Brüchen, Kopfverletzungen, Verbrennungen vierten Grades und Inhalationsverletzungen, sowie einem offenen Bauch.

Die Verletzten Personen wurden außerhalb des Geländes dem DRK zur Erstversorgung übergeben. Während die einen sich um die Opfer kümmerten, bauten die anderen in sicherer Entfernung Zelte auf, wo die Unfallopfer auf Feldbetten gelagert werden konnten und für den Abtransport ins Krankenhaus vorbereitet wurden. Nach einer Stunde, dreißig Minuten war die Übung beendet.

Etwa 170 Helfer der Feuerwehren und des DRK waren daran beteiligt. Um die Brandbekämpfung und Personenrettung hatten sich die Einheiten aus Weitefeld, Daaden und Betzdorf gekümmert. Für die Wasserversorgung waren die Löschzüge Friedewald, Derschen, Niederdreisbach, Herdorf und Sassenroth zuständig. Wehrleiter Matthias Theis hatte die Einsatzleitung, ihm standen Abschnittsleiter Markus Haubrich (Daaden), Maik Braun (Friedewald), Maik Heuschel (Derschen), Michael Klein (Niederdreisbach) und Oliver Pfeiffer (Betzdorf) zur Seite.

Mehrere Beobachter aus verschiedenen Wehren des Landkreises Altenkirchen, sowie des Landkreises Siegen-Wittgenstein verfolgten das Geschehen, um es mit dem Wehrleiter gemeinsam auszuwerten. Theis resümierte später, dass es eine anspruchsvolle Übung gewesen sei, die in der Konstellation mit den Kameraden der Stadt Herdorf so erstmals durchgeführt wurde. Die Übung habe einige Schwachpunkte aufgezeigt, so alarmiere man im Ernstfall besser direkt einen Löschzug mehr.

Alles in allem war Theis mit dem Verlauf der Übung aber zufrieden. Zu den wenigen Zuschauern des Geschehens gehörte VG Bürgermeister Wolfgang Schneider, der natürlich zuvor eingeweiht worden war. Einen Dank sprach Theis der Firma Reifen Höfer aus, die sich sofort bereit erklärt hatte, ihr Gelände zur Verfügung zu stellen und für die Helfer anschließend kalte Getränke bereit gestellt hatte. (anna)

 

Einsatz

F2, Heckenbrand Oberdreisbach

Sie lernen voneinander

 

Engagement THW und Feuerwehr arbeiten zusammen

M Scheuerfeld. Die THW-Jugend aus Betzdorf und die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden trafen sich zuErfahrungsaustausch: THW-Jugend und Jugendfeuerwehr machen gemeinsame Sache. einer gemeinsamen Ausbildung an der THW-Unterkunft in Scheuerfeld. Im Vordergrund stand das Kennenlernen des THW-Ortsverbandes und der Einsatzmöglichkeiten des Technischen Hilfswerkes.

Neben dem Aufbau und dem Betrieb der Havariepumpe des THW mit einer Förderleistung von 15 000 Litern pro Minute stand eine Bootsfahrt auf der Sieg auf dem Programm. Im zweiten Teil der Ausbildung hieß es für alle Mutigen: in die Seile, fertig, los. Sie konnten sich von einem Kletterturm abseilen. Im Anschluss an die Ausbildung konnten stärkten sich die Nachwuchsretter beider Organisationen mit Grillwürstchen und Getränken. Die Idee zu einem Treffen kam nach einem gemeinsamen Gottesdienst der Hilfsorganisationen im November auf und wurde von Christine Marczak (THW) und Björn Huhn (Jugendfeuerwehr) geleitet. Beide Jugendorganisationen freuen sich nun auf das nächste Treffen im Oktober in Emmerzhausen. Dann ist die THW-Jugend bei der Jugendfeuerwehr zu Gast.

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 23.7.2012

 

24 Stunden Action und Spaß

 

Die Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden führte jetzt ihren 24 Stunden Tag durch. An diesem Tag wird, 24 Stunden Action und Spaßmöglichst realistisch, der Dienst einer Berufsfeuerwehr „nachgespielt“. So begann der Dienst am Samstagmorgen auch mit der Einteilung der Mannschaft und der Übernahme der Fahrzeuge und Geräte. Anschließend wurde der Nachwuchs im Bereich Kartenkunde und der Handhabung von digitalen Handfunkgeräten geschult bevor es kurz vor dem Mittagessen zum ersten „Einsatz“ kam.

Die Brandmeldeanlage der Firma Muhr und Bender hatte ausgelöst. Schnell waren die Fahrzeuge besetzt und es ging ins Gewerbegebiet Richtung Langenbach. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte durch die beiden Brandschutzbeauftragten, Patrick Künkler und Kay Strunk, in die Brandmeldeanlage der Firma Muhr und Bender und den Ablauf bei einem Alarm eingewiesen. Danach ging es zurück zum Feuerwehrhaus wo das Koch-Team der FF Weitefeld bereits das Mittagessen zubereitet hatte. Nachdem Mittagessen folgte der nächste Alarm. Gemeldet wurde ein Brand hinter der Firma Stühn. Die Jugendlichen staunten nicht schlecht als sie an der Einsatzstelle eintrafen. Es brannte wirklich ein größeres Holzfeuer, was aber sehr schnell durch den Einsatz von fünf C-Rohren gelöscht werden konnte.

24 Stunden Action und SpaßNach der Rückkehr ans Feuerwehrhaus wurde das am Vormittag erlernte Wissen über die Handfunkgeräte praktisch bei einer Funk-Rally angewendet. Kurz vor dem Abendessen erfolgte dann eine Suchaktion nach einem Vermissten im Wald zwischen Weitefeld und Niederdreisbach. Der Vermisste konnte schnell aufgefunden werden und endlich konnte der Hunger am Gerätehaus mit Steaks und Würstchen vom Grill gestillt werden. Nach dem Abendessen wurde ein kleines Lagerfeuer entzündet und alle kamen in gemütlicher Runde zusammen.

Ausgiebig wurde der Bolzplatz neben dem Feuerwehrhaus zum gemeinsamen Fußballspielen genutzt bevor um 22 Uhr die Nachtruhe begann. Die Ruhe währte nicht lange, schon eine Viertelstunde später erfolgte der nächste Einsatz. Ein Garagenbrand in einem Wohnhaus mit einer vermissten Person wurde gemeldet. Zügig ging es in Schloßsteinchen wo eine Garage im Haus Helmut Weyand verqualmt war. Unter Atemschutz wurde eine Person gerettet. Da es bereits dunkel war musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden und die Garage wurde anschließend mit einem Hochleistungslüfter „rauchfrei“ geblasen. Nun ging es endlich ins Bett.

Am frühen Morgen gegen 04:30 Uhr dann wieder Alarm. Im Gewerbegebiet in Oberdreisbach war eine Person von einem Auto überfahren worden. Die Person konnte mit Hebekissen befreit werden. Nach diesem Einsatz nutzten einige die Möglichkeit noch ein paar Stunden zu Schlafen andere setzten sich ans immer noch brennende Lagerfeuer. Kurz vor dem Frühstück ging es dann nochmal auf den Schützenplatz hier musste ein Fahrzeug mit der Seilwinde des Tanklöschfahrzeuges aus der Böschung gezogen werden. Der Dienst endete mit einem gemeinsamen Frühstück in der Fahrzeughalle. Übermüde aber glücklich über das erlebte fuhren alle am Sonntagmorgen wieder nachhause.

Die Jugendfeuerwehr der VG Daaden möchte sich auf diesem Weg noch einmal bei allen Firmen und Privatleuten für die Unterstützung und die Bereitstellung der Übungsmöglichkeiten bedanken. Besonderer Dank gilt dem Koch-Team der FF Weitefeld für die ausgezeichnete Verpflegung. Wer zwischen zehn und 15 Jahren alt ist, aus der VG Daaden kommt, und sich für die Jugendfeuerwehr interessiert kann sich gerne bei Jugendfeuerwehrwart Björn Huhn (Tel. 0171-4800954) oder einem der Wehrführer melden. Die Jugendfeuerwehr VG Daaden findet man auch im Internet unter: www.jugendfeuerwehr-daaden.de


Artikel aus dem Mitteilungsblatt vom 13.7.2012

Kita „Sonnenwiese“ Weitefeld, bald geht es in die Schule…

 

Zu Beginn dieses Jahres trafen sich alle Vorschulkinder der Kita „Sonnenwiese“ aus Weitefeld wieder regelmäßig zu gemeinsamen Unternehmungen, dem „Schulkindertreff“. Die sieben Jungen und drei Mädchen kommen dieses Jahr in den Genuss einer kleinen Klasse und lernten sich in den vergangenen Monaten untereinander besser kennen.
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Auch auf den Besuch der Feuerwehr im Mai freuten sich alle Kinder sehr. Die Feuerwehrmänner vermittelten den Kindern morgens in der Kita die Gefahren von Feuer sowie den Umgang bei einem eventuellen Brand. Nachmittags gingen die Schulkinder zum Feuerwehrhaus und bekamen dort Gelegenheit, mit dem Schlauch zu spritzen und sich die Feuerwehrautos anzuschauen. Auch die Berufskleidung der Feuerwehr wurde angelegt und alle Kinder zeigten sich sehr wissbegierig.
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Wir wünschen allen Schulkindern einen tollen Schulstart und freuen uns bereits jetzt auf die neuen zukünftigen Schulkinder.

 

Artikel-Auszug aus dem Mitteilungsblatt vom 13.07.2012

Wechsel an der Führungsspitze

 

Feuerwehr Peter Pauschert als Wehrleiter verabschiedet – Matthias Theis folgt

M Derschen. Wie ein Kapitän auf einem Kreuzfahrtschiff – so bezeichnete Peter Pauschert seine Arbeit als Wehrleiter der Verbandsgemeinde (VG) Daaden selbst. Und doch war es nach knapp 21 Jahren Zeit, so der 59-Jährige auf seiner Verabschiedung im Dorfgemeinschaftshaus Derschen weiter, „den Wechsel auf der Kommandobrücke zu vollziehen“.

Mehr als 20 Jahre lang Wehrleiter der VG Daaden zu sein, da sammeln sich einige Erlebnisse an. „Die guteLandrat Michael Lieber (2. von rechts) gratulierte dem scheidenden Wehrleiter der VG Daaden, Peter Pauschert (3. von rechts), zum Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande. Sein Nachfolger Matthias Theis (links), Kreisfeuerwehrinspekteur Eckhard Müller (2. von links) und Bürgermeister Wolfgang Schneider freuten sich. Zusammenarbeit zwischen den fünf Löschzügen ist immer ein Gut, was ich genossen habe“, sagte Pauschert. Auch wenn manche Klippe umschifft worden ist, so sind vor allem das Engagement und die motivierenden Impulse, die Pauschert in den Jahren mitbrachte, ein Zeichen für seine „eigene, unnachahmliche Art“, wie es VG-Bürgermeister Wolfgang Schneider formulierte. Er pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zu Pauschert und sparte daher nicht an einigen Anekdoten über den scheidenden Wehrleiter. „Ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele“, schloss Schneider, worauf tosender Applaus der rund 150 aktiven Feuerwehrmänner, der Alterskameraden und Wehrleiter des Kreises ausbrach.

Seit 1976 in der Feuerwehr und von 1981 bis 1992 Wehrführer, hatte Pauschert die Stelle als Wehrleiter ab 1992 inne. Mit dem erneuten Amt des Wehrführers 1998 bis 2002 bürdete er sich eine Doppelbelastung auf, die er glänzend meisterte. Neben seinen Verdiensten um die Feuerwehrhäuser Niederdreisbach, Weitefeld und Friedewald zeichnete Pauschert insbesondere sein Engagement in der Ausstattung der Feuerwehr aus – dazu zählen Gerätschaften, Fahrzeuge und Bekleidung.

Landrat Michael Lieber lobte ebenfalls die Verdienste des 59-Jährigen: „Das Ehrenamt hat immer Gesichter. Gesichter prägen, und eines jener, die am meisten beeinflussten, ist das von Peter.“ Auf die Frage hin, was er nie vergessen werde, antwortete Pauschert: „Der Flugzeugabsturz in Emmerzhausen in ein Einfamilienhaus mit vier Toten wird mir wohl immer im Gedächtnis bleiben. Es war ein Samstagmorgen, und niemand konnte den Schrecken erahnen.“

Wie ein Kapitän auf einem Kreuzfahrtschiff durfte Pauschert bei der offiziellen Stabsübergabe durch Schneider die Würde des Wehrleiteramtes an seinen Nachfolger Matthias Theis übergeben. Als große Überraschung wurde Pauschert von dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande für hervorragende Verdienste um das Feuerwehrwesen verliehen.

 

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 2.7.2012 (Sabrina Fuchs)