Aktuelles

Ankündigung von neuem Fahrzeug LF-KatS

lf-kats-036d81a731Wehrleiter Peter Pauschert überraschte die Kameraden des LZ II Weitefeld mit der Ankündigung eines neuen Fahrzeugs, das auf Basis des Katastrophenschutz-Konzepts des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) am 7. März in Bonn übergeben wird.

 

 

 

lf-kats-f8d57d2b49Hierbei handelt es sich um ein LF-KatS: die Basis bildet ein MAN TGM 13.250 4x4; der Aufbau stammt von der Firma Lentner. Weitere Details gibts hier: http://www.lentner-gmbh.de/deutsch/lentner/news/lf-kats.html

Einsatz H1: Wasser in Gebäude

Einsatz H1: Umgestürzter Baum

Jugendfeuerwehren im Kreis sind im Aufwind

Engagement Interesse ist so groß wie nie – Zahl der Mädchen steigt

M Kreisgebiet. Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Baldus blickt auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Mehr als 3450 Stunden absolvierte der Feuerwehrnachwuchs in den 17 Einheiten im Kreisgebiet. Besonders auf die Anzahl von 349 Mitgliedern ist Baldus stolz, denn so beliebt wie heute war die Jugendfeuerwehr selten. Es ist die zweitgrößte Anzahl an Jugendlichen, die im Kreis jemals aktiv war. Immer mehr Mädchen finden darüber hinaus den Weg zur Jugendfeuerwehr. Aktuell sind 47 Mädchen aktiv. Neben den eigentlichen Übungen fanden 2011 viele zusätzliche Termine statt, bei denen sich die Jugendfeuerwehrwehren im Kreis zeigten und ihr Können unter Beweis stellten. Höhepunkt des Jahres war das Kreiszeltlager in Neitersen in der Nähe des Feuerwehrgerätehauses. Hier nahmen mehr als 200 Jugendliche aus dem ganzen Kreis teil. Neben einem Kinobesuch standen eine Dorfrallye, diverse Geschicklichkeitsübungen wie Kistenstapeln und ein großer Lagerabend auf dem Programm. An den fünf Tagen wurde viel gelacht und auch ortsübergreifende Freundschaften geschlossen, welche weiterhin gepflegt werden.

Positiv sieht Baldus den Start des neu gegründeten Jugendforums der Jugendfeuerwehr im Kreis, das inzwischen seine Arbeit aufgenommen hat. Bei drei Treffen 2011 wurde der Grundstein gelegt für das 2012 erstmals stattfindende Integrationsprojekt im Kreis. Hierbei sollen Jugendliche mit Migrationshintergrund für die Arbeit in der Jugendfeuerwehr gewonnen werden. Unterstützt wird das Ganze vom Hilfswerk des Lions Club Westerwald. Ebenso erfolgreich wurden interne Termine durchgeführt, die Jahrestage in Elkenroth (35 Jahre) und Altenkirchen (10 Jahre). Auch andere Veranstaltungen wie Ortsjubiläen, Flursäuberungen, Projekte mit Menschen mit Handicap und vieles mehr standen auf den Dienstplänen.

Besondere Aktivitäten waren die Berufsfeuerwehrtage der einzelnen Jugendfeuerwehren. Hierbei konnten die Jugendlichen sehen, wie es im realen Arbeitsalltag der Brandschützer zugeht und was die aktive Wehr für Aufgaben hat und meistern muss.

Einen grenzüberschreitenden Schritt tätigten die Jugendfeuerwehren Flammersfeld und Mehren, als diese im Herbst erstmals an der Abnahme der Leistungsspange (der höchsten Auszeichnung der Jugendfeuerwehr) im Kreis Neuwied teilnahmen. Für 2012 ist schon ein Ausflug in den Europapark nach Rust geplant.

Wer Lust hat, in der Jugendfeuerwehr aktiv zu werden, kann sich bei seiner örtlichen Wehr melden. Den Kontakt zum zuständigen Jugendfeuerwehrwart stellt Christian Baldus unter Telefon 0171/364 79 25 her.

Einsatz: Verkehrsunfall

Auf der L286 kam ein PKW auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße ab, prallte zuerst frontal gegen einen Baum und schleuderte anschließend zurück gegen einen Holzmast der Telekom. Dabei geriet der PKW in Brand; der Fahrer konnte sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien.

Feuerwehrjugend setzt auf Integration

Forum Mitglieder mit Migrationshintergrund werben – Ideen für Flyer gesammelt 20111112-jf-forum-rz

M Weitefeld. Das Jugendforum der Kreisjugendfeuerwehr tagte mit insgesamt 21 Teilnehmern aus den 17 Jugendfeuerwehren in Weitefeld. Hintergrund war es, ein Ziel für den Jahresausflug 2012 zu finden und über das Integrationsprojekt der Kreisjugendfeuerwehr zu sprechen.

Steffen Kappes, Joscha Mockenhaupt und Felix Schmidt moderierten die Sitzung. Als Vertreter des Vorstandes der Kreisjugendfeuerwehr waren Christian Baldus (Kreisjugendfeuerwehrwart), Julia Dewitz (Schriftführerin) und Volker Hain (stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart) vor Ort.

Die Teilnehmer entschieden sich für den Europa Park in Rust als Ausflugsziel. Für das geplante Integrationsprojekt – die Jugendfeuerwehr möchte mehr Mitglieder mit Migrationshintergrund werben – legten die Jugendlichen den Grundstein. Sie wollen einen Flyer erstellen und sammelten Ideen in einem Brainstorming. Der Flyer soll in zwei Sprachen erscheinen. Ebenfalls wurden zwei Informationsveranstaltungen für Betzdorf und Altenkirchen im nächsten Jahr angedacht. Ein Zuschuss wird vom Lions Club Westerwald gewährt, der mit seiner Adventskalenderaktion das Vorhaben unterstützt.

 

Jugendfeuerwehr hat auch den Ernstfall fest im Griff

Einsatz Eine Übung in Weitefeld ist erfolgreich verlaufen

20111006-jf-abschluss_rzM Daaden/Weitefeld. In der Autowerkstatt Kalbitzer & Wirths im Industriegebiet von Weitefeld ist ein Feuer ausgebrochen. Ein Mitarbeiter befindet sich in Gefahr. So lautete das Szenario einer Schauübung der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Daaden.

21 Jungen und Mädchen sind dort engagiert. Die Feuerwehr setzt sich zusammen aus den Löschzügen Daaden, Weitefeld, Derschen / Emmerzhausen / Mauden, Friedewald/Nisterberg sowie Niederdreisbach/Schutzbach.

Der stellvertretende Jugendwart Claus Lichtenthäler und Betreuer Björn Huhn hatten die Übung geplant. Erfahrene Feuerwehrleute standen dem Nachwuchs unterstützend zur Seite.

Zunächst holten die jungen Wehrleute den Mitarbeiter mithilfe einer Trage aus der Werkstatt. Danach wurde der „Brand“ gelöscht. Neben zahlreichen Schaulustigen verfolgten Bürgermeister Wolfgang Schneider, Wehrleiter Peter Pauschert, Kreisjugendwart Christian Baldus und der Jugendwart der VG Daaden, Thorsten Dormann, den Einsatz. Im Anschluss fand eine Manöverkritik im Gerätehaus Weitefeld statt. „Es hat gut geklappt. Bergung und Löschangriff verliefen zügig“, lobte Baldus.

Am Rande der Übung berichtete der Kreisjugendwart von einem geplanten neuen Projekt. Mithilfe von mehrsprachigen Flyern, darunter Türkisch und Russisch, will die Kreisjugendfeuerwehr um die Mitgliedschaft von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund werben. „Wir wollen Vorbehalte abbauen“, so Baldus. Denn in einigen Ländern hafte der Feuerwehr etwas Militärisches an, und der Dienst in Uniform stoße auf Skepsis. „Wir wollen den Migranten unser Verständnis des Feuerwehrdienstes näher bringen“, sagt Baldus. „Sie kennen die Strukturen nicht, und das Ehrenamt ist ihnen fremd.“ Die Idee kam aus der Jugendvertretung. Einzelheiten sollen auf dem Jugendforum am 5. November erläutert werden.

Im Moment stehe die Jugendfeuerwehr im Kreis Altenkirchen mit 17 Jugendfeuerwehren und rund 330 Aktiven gut da. Kinder aus Migrantenfamilien seien aber so gut wir gar nicht in den Vereinen zu finden. Mit der Werbung neuer Mitglieder will die Jugendfeuerwehr einem möglichen Einbruch in den kommenden Jahren entgegensteuern, so Baldus. In der Jugendfeuerwehr üben Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Anschließend rücken sie in die Einsatzabteilungen auf. In der VG Daaden werden bald sechs Jugendliche nach Vollendung des 16. Lebensjahres zu den Erwachsenen wechseln, berichtet Jugendwart Dormann. clg

 

Schwierige Übung bereitet auf Ernstfall vor

Floriansjünger aus Derschen und Weitefeld meistern ihre Aufgaben mit Bravour

Von unserer (RZ) Mitarbeiterin Sabrina Fuchs

 

20110912-abschlussuebung-rzM Derschen. „Brand bei der Holzbearbeitungsfirma Lenz in Derschen, mehrere Personen sind im Gebäude“: Mit dieser Meldung wurden nun die Löschzüge Derschen (mit dem stellvertretenden Wehrleiter Dietmar John) und Weitefeld (mit Wehrleiter Jörg Hölzemann) alarmiert. Es handelte sich hierbei um die Jahresübung der beiden Löschzüge. Die Situation gab den Feuerwehrmännern und -frauen einige Schwierigkeiten auf.

Das Szenario: Im Heizungskeller der Firma Lenz ist ein Feuer ausgebrochen, und durch eine Explosion ist ein Mitarbeiter im Sägemehllager verschüttet. Es befinden sich mehrere verletzte Personen im Gebäude. Der Weg ist durch die starke Rauchentwicklung behindert, und das Feuer breitet sich von der Produktionshalle in den vorderen Bereich der Firma aus. „Es ist wirklich eine anspruchsvolle Übung“, meinte der Wehrführer der Verbandsgemeinde Daaden, Peter Pauschert. „Aber im Ernstfall haben wir keine Zeit, die Menschen einzuweisen. Es ist besser, dass sich die Feuerwehrleute schon im Vorfeld mit dem Örtlichkeiten auseinandersetzen und sich auskennen.“ Auch sei das Gefährdungspotenzial bei einer Holzverarbeitungsfirma besonders hoch.

In der Schauübung wurden zwei Abschnitte gebildet. Den vorderen Hallenbereich mit der Produktionshalle übernahmen die Mitglieder des Löschzuges Derschen. Die Menschenrettung und Brandbekämpfung stand im Vordergrund. Die Wasserentnahme erfolgte über den Oberflurhydranten der Firma Heyco. Den hinteren Hallenabschnitt, den Heizungskeller und das Sägemehllager brachten die Feuerwehrmänner aus Weitefeld schnell unter Kontrolle. Sie entnahmen Wasser über den Unterflurhydranten des Asylantenheims.

Wegen des Regenwetters bestaunten nur wenige Zuschauer das rasante Geschehen. „Das ist natürlich schade. Vor allem, weil unsere Feuerwehrleute eine gute Übung absolviert haben“, sagte Pauschert.

 

Einsatz: Brandbekämpfung Holzabfälle

Ein aus Grünschnitt und Brettern bestehender Ablageplatz geriet aus ungeklärter Ursache in Brand.

Wehrleute kämpften im Regen um Abzeichen

20110816-leistungsabzeichen-rzWeitefeld. Freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen sind Wasser gewohnt, es ist sogar ein Element, ohne das sie ihr Ehrenamt gar nicht ausüben könnten. Dass es aber bei einer Leistungsprüfung, wie nun rund um das Weitefelder Feuerwehrgerätehaus geschehen, geradezu aus Kübeln goss, haben die meisten auch noch nicht erlebt. Dieser „Sommer“ schlägt in der Richtung so manchen Rekord.

Die Aspiranten auf das Leistungsabzeichen in Bronze oder Silber wurden nicht nur bei den verschiedenen Übungsteilen nass. Die Männer und Frauen hatten trotz Schutzjacken gegen Wasser aus allen Richtungen zu kämpfen.

Davon verschont blieb der Weitefelder Veteran Siegfried Strunk. Er hat das „Feuerwehr-Rentenalter“ längst erreicht, ist aber immer dabei, wenn es um Belange seiner Feuerwehr geht.

Die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold am blauen Rock sind begehrt, zeigen sie doch an, dass ihre Träger in Theorie und Praxis über das übliche Maß hinaus geschult sind. Unter der Oberaufsicht des Hauptwertungsrichters Uwe Mielsch und seiner Wertungsrichter aus verschiedenen Feuerwehren des Kreises wetteiferten Wehrleute aus Kausen und Elkenroth (Verbandsgemeinde Gebhardshain) um das Leistungsabzeichen in Bronze sowie Wehrleute aus Weitefeld und Mehren um das Abzeichen in Silber.

Rund 30 Männer und Frauen zeigten, was bei einer raschen Brandbekämpfung getan werden muss. Der Dienst in der Feuerwehr hat sich auch längst auf andere Gebiete ausgeweitet, auf Hilfeleistungen jeglicher Art. All das wurde von den Wertungsrichtern beobachtet und in Punkte umgesetzt. Am Ende erhielten alle das begehrte Leistungsabzeichen.